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Nie mehr im Abseits stehen 

"Der EM-Sprachführer von 11 Freunde - Magazin für Fußballkultur"

Damit Ihr wisst, wie der Ball läuft, haben wir Euch die wichtigsten Dinge, die man über Österreich und die Schweiz wissen sollte, zusammengetragen. Mit dem Sprachführer wisst Ihr, dass man ein "Gooli" nicht essen kann, und dass das "Prada-Stadion" kein Outlet-Store für Handtaschen ist.

Viel Spaß beim Lernen!
Schwiitzer DütschDeutsch
AlpenIn der Schweiz gibt es 74 Berge mit einer Höhe über 4000 Meter
AstossAnstoß
Bahnhofsbuffet OltenHier gründeten elf Klubs 1895 die "Schweizerische Football-Association"
BlickIntellektuellenblatt aus der Ringier-Verlag, zweitgrößte Tageszeitung hinter "20 Minuten" mit dem größten Sportteil des Landes
CHLandeskennzeichen, steht für "Confoederatio Helvetica"
ChuchichäschtliKüchenkästchen. Wer den Zungenbrecher fehlerfrei aussprechen kann, wird als Inländer akzeptiert
CornerEckball, eines der zahlreichen englischen Lehnwörter im Schweizer Fußball
DDRKonnte als Heimatland bei der Ticketbestellung für die Euro 2008 angegeben werden, die Sojetunion ebenfalls
FC St. Gallenältester noch existierender SChweizer Klub, gegründet 1879
7. Februar 1971Tag, an dem per Gerichtsentscheid in der SChweiz das Frauenstimmrecht auf Bundesebene eingeführt wurde
FehlentscheidigFehlentscheidung
FrankreichGegner im ersten Länderspiel im Jahre 1905
FreischtossFreistoß
FuässballrasäFußballrasen
GooliTorhüter
HalbziitHalbzeit
Hitzfeld, OttmarWird SChweizer Nationaltrainer nach der EM 2008, soll die WM-Qualifikation sichern
HornussenSchweizer Trendsportart, bei der mit langen, peitschartigen Schlägern eine sogenannte "Nouss" über das Spielfeld getrieben wird
JassenKartenspiel für mindestens vier Spieler
JoggeliKosename für den alten wie den neuen St. Jakob-Park
KassäStadionkasse
Kuhn, KöbiNationaltrainer der Schweiz und früher populärer Fußballspieler. Wurde sechsmal Schweizer Meister und fünfmal Pokalsieger. Erreichte mit dem FC Zürich immerhin zweimal das Halbfinale im Europapokal der Landesmeister
Mailand, Interwurde mehrheitlich von Schweizern gegründet
MarignanoOrt einer vernichtenden Niederlage gegen die Franzosen im Jahre 1515, aus der die außenpolitische Doktrin der »immerwährenden Neutralität« der Schweiz hervorging
Muttenzerkurvekeine tollkühne Abfahrt hinter dem San-Bernadino-Tunnel, sondern die wohl stimmgewaltigste
Fankurve des Schweizer Fußballs im St. Jakob-Park in Basel
NatiKosename für die Schweizer Nationalelf, löst in Deutschland bei korrekter Aussprache mitunter Befremden
aus
Nationalhymne»Trittst im Morgenrot daher / Seh’ ich dich im Strahlenmeer / Dich, du Hocherhabener, Herrlicher! /Wenn der Alpenfirn sich rötet, / Betet, freie Schweizer, betet! / Eure fromme Seele ahnt / Gott im hehren Vaterland / Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.« Damit die Schweizer Nationalspieler bei der Nationalhymne nicht ins Stottern geraten, will Nationaltrainer Kuhn Strophenblätter an die Spieler verteilen.
PenaltyElfmeter
Rappan, KarlÖsterreichischer Fußballspieler und Trainer, erfand den »Schweizer Riegel«, welcher später zum Catenaccio weiterentwickelt wurde
RütliAuf der Bergwiese am westlichen Ufer des Urnersees wurde der Sage nach 1291 der »ewige Bund« der drei Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden geschlossen. Ziel des Bündnis: Gewinn der Europameisterschaft 2008.
Schweizer GardeLeibwächter des Papstes in Rom
Servette Football Club GenèveBekam seinen Namen nicht von einer Serviette im Grüdungslokal, sondern vom gleichnamigen Genfer Quartier Servette.
Sforza, CiriacoIst derzeit Chefcoach des Schweizer A-Ligisten FC Luzern. War einer der erfolgreichsten Schweizer Fußballer der 90er Jahre, kickte unter anderem beim FC Bayern München, Inter Mailand und dem 1. FC Kaiserslautern
Stade de SuisseNur dem Namen nach ist das ehemalige Wankdorfstadion das Nationalstadion der Schweiz. Bisher fanden gerade mal ein Viertel der Länderspiele in Bern statt, sogar bei der EM ist das Basler Stadion die erste Adresse.
StadioniigangStadioneingang
Thommen, ErnstPräsident des Schweizerischen Fußballverbandes und Vizepräsident der FIFA, war Geburtshelfer des UEFA Intertoto Cup und des Messepokals, holte die WM 1954 in die Schweiz.
TribünäTribüne
TrillerpfiffäTrillerpfeife
tschuttenFußball spielen
Türkyilmaz, KubilayRekordtorschütze der Schweizer Nationalelf, wird bald von Alexander Frei abgelöst
UnetschiedäRemis
ViererchettiViererkette
Wankdorfdeutscher Mythos mitten in der Schweiz, zugunsten des Stade de Suisse abgerissen
Zumbühl, Robertehemaliger Präsident des Schweizer Fußball-Verbandes, setzte 1943 das vollständige Verbot des Berufsspielertums durch. Erst zwei Jahrzehnte später wurden die Bestimmungen gelockert
 

Österreichisch - Deutsch 

ÖsterreichischDeutsch
16er-HülsnOttakringer Bier, wird im 16. Bezirk hergestellt
anmäuerlnBallspiel, bei dem der Fußball stumpf gegen die Mauer gedonnert wird
AutwachlaLinienrichter, neumodisch: Schiedsrichterassistent
BahölAufregung, Geschrei
BallestererFußballspieler
BallschaniBalljunge
bananenBogenlampe ins Tor
BauchplätschnBauchlandung
Bisch debbad?ugs. Bist du bescheuert?
Cordoba, Wunder von1. 3:2-Sieg des ÖFB-Teams in der WM-Zwischenrunde 1978 gegen Bundesrepublik Deutschland 2. ugs. Schmach von Cordoba
CornerEckball
DreinaTrainer
Eiergoaliewackliger Keeper
einpackenden Gegner überlisten
EinspännerKaffee im Glas mit Schlagobershaube
Eisenbahnerein mit gestrecktem Fuß begangenes Foul
EitrigeKäsekrainer
FäröerInselgruppe, seit 1990 keine diplomatischen Beziehungen mehr zu Österreich
FerserlHackentrick
FettnSpin des Balles
FetznlaberlFußball aus Stofffetzen
gaberlnjonglieren des Balles
Geh brausen!Verlass den Fußballplatz!
GijonSchauplatz eines spannenden Spiels zwischen Deutschland und Österreich in der WM-Vorrunde 1982
GoalieKeeper
Gurkerldas Spielen des Balles durch die Beine des Gegners
HäfenPokal
Häferlleicht reizbarer Spieler
HandsHandspiel
HautBall
Haxn ausreißnsich voll einsetzen
Herzog, Andreasösterreichischer Rekordnationalspieler, nunmehr Ko-Trainer der Nationalelf
Hoizhackertechnisch unfertiger, aber zu allem entschlossener Spieler
Kickerlspontaner, freundschaftlicher Kick auf der grünen Wiese
KistnTor
KöpflerKopfball
Kollege RippelSaß zusammen mit Diplom-Ingenieur Posch in Cordoba neben Reporter Edi Finger.
LeiberlTrikot
Linksverbinderlinker Mittelfeldspieler
LochpassPass in die Gasse zwischen zwei Gegnern hindurch
Mad DogSpitzname für Stürmer Emanuel Pogatetz
MagisterAnrede für nahezu jeden Österreicher, alternativ: Hofrat
Meisl, HugoGottvater des österreichischen Fußballs, war Spieler, Trainer des legendären Wunderteams, Funktionär, internationaler Schiedsrichter, ÖFB-Generalsekretär und FIFA-Delegierter
narrischverrückt werden durch das 3:2-Siegtor durch Hans Krankl in Cordoba
Nupplertorunnötig kassiertes Tor
Oaschkoatndie Arschkarte bekommen
PackelnFußballschuhe
PiefkeDeutscher. Nach einem preußischen Militärkapellmeister, der sich bei der Schlacht von Königgretz hervorgetan hat
Polster, Tonipopulärer Sänger (»Toni, lass es polstern«) und Tänzer (mit Partnerin Michaela Heintzinger)
Reiberl gebenvorbeilaufend dem Gegner einen Hieb mit dem Ellenbogen verpassen
Scheiberlspielschnelle, kurze trickreiche Kombinationen
Schmieranski-Teamspöttische Bezeichnung von Trainer Hugo Meisl für das Wunderteam
SchneckerlSpitzname für Herbert Prohaska angesichts der jugendlichen
Lockenpracht
Schraufenhohe Niederlage
SchuastertorTor, das durch die Beine des Keepers erzielt wird
Shaggyösterr. Reggae-Legende, singt die offizielle Hymne »Feel the rush«
SpanienGegner in legendärem EM-Qualifikationsspiel, Endstand 0 : 8. Toni Polster beim Halbzeitstand von 0 : 5: »Hoch gwinn ma nimma.« Keeper Franz Wohlfahrt nach dem Spiel: »Mit mir in absoluter Hochform hätte es ein 0 : 8 gegeben.«
SpitzBall, der mit der Fußspitze getreten wird
StangerlpassQuerpass vor dem gegnerischen Tor
SteirertorTor durch Fehler des Keepers
TachiniererSchauspieler, nur leicht verletzter Spieler, der sich aber engagiert am Boden wälzt
Torstangenbewässererschlechter Spieler
Verlängerterein kleiner Brauner, Mokka bzw. Schwarzer, der mit der doppelten Menge Wasser hergestellt wird
WadlbeißerTerrier Berti Vogts
Wie kumm i zum Prada-Stadion?Wie komme ich zum Ernst-Happel-Stadion?
WunderteamBezeichnung für die österreichische Nationalmannschaft ,
die vom 12. April 1931 bis 23. Oktober 1932 14 Spiele in Folge ungeschlagen blieb
WutzlerTischkicker
wuchtelnFußball spielen
Zanglertechnisch versierter Spieler
 
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