Mit dem virtuellen Zug quer durch die Umwelt
Mit dem Online-Zug zeigt die DB auf einer virtuellen Bahnfahrt, wo und mit welchen Maßnahmen sie die Umwelt schützt. Von der Nutzung alternativer Energien über Schallschutz bis hin umweltfreundlichen Klimaanlagen werden die umfangreichen Umweltschutzmaßnahmen vorgestellt.
Umweltschutz ist für die Bahn integraler Bestandteil ihrer Unternehmensziele. Gegenüber Auto und Flugzeug hat sie ihren Umweltvorsprung in den vergangenen Jahren erfolgreich behauptet und in einigen Bereichen sogar noch vergrößert. "Wir geben uns nicht mit dem bisher Erreichten zufrieden, sondern wollen den Vorsprung als umweltfreundlichstes motorisiertes Verkehrsmittel noch weiter ausbauen", sagt Peter Westenberger, Leiter Nachhaltigkeits- und Umweltkommunikation im DB-eigenen Bahn-Umwelt-Zentrum.
Die Bahn ist Vorreiter im Klimaschutz
Bereits kurz nach der Gründung der Deutschen Bahn AG 1994 hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2005 den spezifischen Ausstoß, also die Emission pro Person und Kilometer, von Kohlendioxid (CO2) gegenüber 1990 um ein Viertel zu reduzieren. Dieses Ziel wurde bereits Ende 2002 erreicht. Für den Zeitraum von 2002 bis 2020 hat sich die Bahn daraufhin im Rahmen ihres freiwilligen "Klimaschutzprogramm 2020" eine weitere Senkung um mindestens 20 Prozent vorgenommen. Dass sie auf dem besten Weg ist, dieses Ziel zu erreichen, zeigen die Zahlen: Bis Ende 2006 konnten die CO2-Emissionen bereits um insgesamt 11,4 Prozent gesenkt werden.
Die Bahn spart immer mehr Energie ein
In den vergangenen Jahren konnte die Bahn auch ihren spezifischen Energieverbrauch deutlich senken. Ende 2005 hatte die Bahn ihr Ziel aus dem 1994 beschlossenen "Energiesparprogramm 2005" bereits verwirklicht: Im Vergleich zu 1990 hat sie den Verbrauch bereits um mehr als 25 Prozent verringert. Ausschlaggebend waren die moderneren Fahrzeuge, die bessere Auslastung der Züge und das veränderte Fahrverhalten der Lokführer. Alle Triebfahrzeugführer des Personenverkehrs werden in dem 2002 begonnenen Projekt "EnergieSparen" in energiesparender Fahrweise geschult. Damit lässt sich auf einer einzigen ICE-Fahrt von Hamburg nach München so der Energieverbrauch um bis zu 4.000 Kilowattstunden senken – das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts.
Gesellschaftliches und soziales Engagement
Das Engagement der Bahn beschränkt sich aber nicht nur auf den Umweltschutz. Als großes Unternehmen nimmt die Bahn ihre gesellschaftliche und soziale Verantwortung ernst. Nachhaltigkeit ist für die Bahn gleichermaßen Leitbild wie Schlüssel zum Erfolg. Im Jahr 2005 hat sie ein Nachhaltigkeitsmanagement eingeführt, das Anfang 2006 den Regelbetrieb aufgenommen hat. Damit berücksichtigt die Bahn noch stärker als zuvor die gesellschaftlichen Erwartungen bei der Entwicklung ihrer unternehmerischen Ziele und Strategien Vernetztes Denken und die Verbindung von sozialen, ökologischen und unternehmerischen Zielen sollen einen Beitrag zur Steigerung des Unternehmenswerts leisten und zugleich gesellschaftliche Perspektiven eröffnen. 2007 hat die Deutsche Bahn ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Er ist sowohl in ausführlicher Version online als auch kompakt in gedruckter Form erschienen und führt die bisherigen Umwelt- sowie Personal- und Sozialberichte fort.
Zum Nachhaltigkeitsbericht
Zum Nachhaltigkeitsbericht
Umweltschutz schafft unternehmerischen Mehrwert
Die Beispiele zeigen: Fest verankert in der strategischen Weiterentwicklung des Konzerns treibt die Deutsche Bahn AG ihr Engagement in allen Bereichen voran. Nur so kann gelingen, die weiter wachsenden Mobilitäts- und Transportbedürfnisse in Deutschland und Europa auch in Zukunft verlässlich und mit hoher Qualität zu befriedigen und die dabei entstehenden Belastungen für die Umwelt möglichst gering zu halten.


