Schlösser und Burgen
Überall in NRW zeugen imposante Burg- und Schlosstürme von der Lebensweise unserer Vorfahren.
Die Brühler UNESCO-Stätten

© M. Sondermann, Stadt Bonn
Bereits 1984 wurden Schloss Augustusburg und Schloss Falkenlust in Brühl in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Clemens August von Wittelsbach, Kurfürst und Erzbischof von Köln, hat 1725 mit der Errichtung einer Burg begonnen; wenige Jahre später wurde die Anlage als repräsentative Fürstenresidenz im Stil des Rokoko umgestaltet. Die barocke Gartenanlage des Schlossparks schuf Dominique Girard nach französischem Vorbild ab 1728. Sie ist auf Grund sachgemäßer Restaurierung und Pflege heute eine der authentischsten Gartenanlagen des 18. Jahrhunderts in Europa.
Berühmt sind heute vor allem die Brühler Schlosskonzerte. Wer sich mehr für die Geschichte und Kuriositäten rund um das Schloss interessiert, kann an einer der zahlreichen Themenführungen teilnehmen.
Berühmt sind heute vor allem die Brühler Schlosskonzerte. Wer sich mehr für die Geschichte und Kuriositäten rund um das Schloss interessiert, kann an einer der zahlreichen Themenführungen teilnehmen.
Wasserschlösser am Niederrhein

© Stiftung Schloss Dyck
Das Wasserschloss Dyck in Jüchen am Niederrhein liegt inmitten eines malerischen englischen Landschaftsgartens. Auf vier Inseln verteilt, erhielten Schloss und Vorhöfe ihr barockes Antlitz im 17. Jahrhundert. Seit über 900 Jahren im Besitz der Fürsten und Altgrafen zu Salm-Refferscheidt-Dyck, ist Schloss Dyck seit Gründung der Stiftung schloss Dyck im Jahr 1999 Dank Unterstützung der Öffentlichen Hand nun Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur mit internationaler Ausrichtung. Der Park birgt eine vielfältige und überaus gut erhaltene Gehölzsammlung.
Bei einer Führung durch die barocke Wasserburg Anholt in Isselburg am Niederrhein bekommen die Besucher nicht nur hochwertige Ausstattung an Möbeln und Porzellan zu sehen, sondern auch eine Gemäldesammlung mit werken von französischen und niederländischen meistern des 17. Jahrhunderts.
Bei einer Führung durch die barocke Wasserburg Anholt in Isselburg am Niederrhein bekommen die Besucher nicht nur hochwertige Ausstattung an Möbeln und Porzellan zu sehen, sondern auch eine Gemäldesammlung mit werken von französischen und niederländischen meistern des 17. Jahrhunderts.
Kulturhighlights im Ruhrgebiet

© Mülheimer Stadtmarketing & Tourismus GmbH
Burgenromantik gibt es auch zwischen Ennepe und Ruhr:
Burg Hardenstein in Witten ist zum Beispiel ein ideales Familienziel. Zu sehen sind heute noch Teile der Saalkammer mit dem großen Kamin, der erhalten blieb und die beiden südlichen Türme. Auch Teile der Ringmauern sowie der Toranlagen haben die Zeiten überdauert. Die Burg ist zu Fuß, mit dem Schiff oder dem Museumszug des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen im mittleren Ruhrtal zu erreichen. Auch können Sie hier mit der Ruhrtal-Fähre, die sich großer Beliebtheit erfreut, den Fluss überqueren.
Auf Schloss Broich in Mühlheim an der Ruhr, im 9. Jahrhundert als Festung gegen die Normannen errichtet, finden gleich mehrere Events statt – so ist der Innenhof Heimstatt des "Mühlheimer Jazz Festivals“, des "Burg Folk Festivals“ und des "Castle Rock“. Das schloss kann auch für private Feiern angemietet werden.
Burg Hardenstein in Witten ist zum Beispiel ein ideales Familienziel. Zu sehen sind heute noch Teile der Saalkammer mit dem großen Kamin, der erhalten blieb und die beiden südlichen Türme. Auch Teile der Ringmauern sowie der Toranlagen haben die Zeiten überdauert. Die Burg ist zu Fuß, mit dem Schiff oder dem Museumszug des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen im mittleren Ruhrtal zu erreichen. Auch können Sie hier mit der Ruhrtal-Fähre, die sich großer Beliebtheit erfreut, den Fluss überqueren.
Auf Schloss Broich in Mühlheim an der Ruhr, im 9. Jahrhundert als Festung gegen die Normannen errichtet, finden gleich mehrere Events statt – so ist der Innenhof Heimstatt des "Mühlheimer Jazz Festivals“, des "Burg Folk Festivals“ und des "Castle Rock“. Das schloss kann auch für private Feiern angemietet werden.
Burgenzentrum Münsterland

Foto: Stephanie Alker
Münster gilt als das Zentrum der Burgen- und Schlösserregion Münsterland. Das Stadtschloss, der Erbdrostenhof und das durch die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff bekann gewordene Rüschhaus wurden allesamt von Johann Conrad Schlaun, dem berühmten westfälischen Barockarchitekten, erbaut. Radlern sei übrigens die "100-Schlösser-Route“ empfohlen: Die über 1.400 Kilometer lange Themenroute durch das Münsterland streift eine Vielzahl von Wasserburgen und Schlössern.
Die Wasserburg Anholt mit dem stolzen Bergfried aus dem Mittelalter liegt an der Schnittstelle zweier Kulturlandschaften: dem Münsterland und dem Niederrhein. Nach Besichtigung der Gemäldesammlung der Burg oder einem ausgiebigen Golfspiel am Parkhotel, haben Sie die Möglichkeit in den alten Gemächern des Schlosses zu übernachten.
Die Wasserburg Anholt mit dem stolzen Bergfried aus dem Mittelalter liegt an der Schnittstelle zweier Kulturlandschaften: dem Münsterland und dem Niederrhein. Nach Besichtigung der Gemäldesammlung der Burg oder einem ausgiebigen Golfspiel am Parkhotel, haben Sie die Möglichkeit in den alten Gemächern des Schlosses zu übernachten.
Weitere Informationen zum Thema Burgen und Schlösser finden Sie hier.
Anreiseinformationen
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